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28. August 2014 / Juergen Fuelster

Validierung im Rechenzentrum (Teil 3)

Nach den ersten beiden Teilen (hier und hier) der Blogserie folgt nun der dritte und letzte Teil zum Thema Validierung in Rechenzentrum. Viel Spaß dabei!

Die Risikoanalyse
Jede Validierung erfordert eine Risikoanalyse. Aber was ist überhaupt ein Risiko? Ein Risiko tritt ein, wenn ein System gewissen Gefahren ausgesetzt ist. Zu jeder Gefahr lassen sich die Eintrittswahrscheinlichkeit und der Schaden ermitteln. Diese Kennzahlen können mit  verschiedenen Einheiten angegeben werden. In unserem Rechenzentrum genügt nach Absprache mit externen Prüfern die Klassifizierung in die Risikoklassen gering / mittel / hoch.

Das Risiko selbst ergibt sich dann nach folgender Formel: Risiko = Eintrittswahrscheinlichkeit × Schaden

Die Ergebnisse der Multiplikation werden in der Spalte „Kritikalität“ hinterlegt und sind wie
folgt definiert:

Validierung im RZ2 Weiterlesen…

26. August 2014 / itelligencedeblog

Die Qual der Wahl – Welche Outsourcing-Variante ist die richtige für Sie? – Teil 2

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Beim Reisen ist die Vielfalt groß, für jeden Geschmack gibt es ein passendes Angebot. Es stehen fast unendlich viele Möglichkeiten zur Verfügung, ob nun eine individuell zusammengestellte Reise oder eine von zahlreichen Pauschalreisen. Ähnlich ist es beim SAP-Outsourcing: Basierend auf den Wünschen und Bedürfnissen der Kunden kann für jedes Unternehmen die passende Outsourcing-Lösung erstellt werden. Weiterlesen…

25. August 2014 / Juergen Fuelster

Innovation im Handel – eCommerce ist mehr als ein neuer Verkaufskanal

Das deutsche Unternehmen bücher.de bietet seinen Kunden über den eCommerce-Kanal ein Vollsortiment im Bereich Buch sowie Musik, Software und Spielwaren mit insgesamt mehr als sieben Millionen Artikeln an. Der langjährige itelligence-Kunde ist Preisträger des Online-Handels-Awards 2013 für sein erfolgreiches, elektronisches Onlinehandelskonzept.

buecher.de verfolgt mit dem Einsatz der Branchenlösung it.trade das Ziel, eine Systemlandschaft als langfristige Basis zu nutzen, die die Anforderungen der Zukunft in dem hochinnovativen Umfeld des Online-Handels abdecken kann.

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Mit der 2011 von itelligence eingeführten SAP ERP-Landschaft hat sich bücher.de eine Integration ihres kundenfreundlichen Online-Shops geschaffen, die im Hintergrund vollautomatisierte Prozesse managed. Neben der Vereinheitlichung der Anbindung von Drittsystemen, die prozesseingreifend integriert sind, hat bücher.de gemeinsam mit itelligence intelligente Prozesse zur PIM-Integration geschaffen, bei denen nicht alle im Online-Shop geführten Artikel auch wirklich im ERP-System angelegt sind.

Durch ein ereignisgesteuertes Statusinformationsmanagement wird die Kundenorientierung durchgängig im ERP-System weiter gelebt, und der Kunde über jede Veränderung seines Auftragsstatus informiert.

Auch neue Anforderungen, wie die Abbildung digitaler Produkte und die Anbindung der Tolino-Plattform für das hardwareunabhängige Lesen von eBooks konnten erst durch die neue Landschaft ermöglicht werden.

Bei der Nutzung einer Standardsoftware war es deshalb notwendig, auch zu betrachten, ob diese Software offen für Flexibilität und individuelle und innovative Erweiterungen ist. Mit SAP ERP und it.trade der itelligence ist dies gelungen.

Kunden sollen sich wohlfühlen – ein Konzept für Vollautomatisierung im Service

Durch den Einsatz von it.trade, der Branchenlösung für den Handel von der itelligence, sowie der Middelware SAP NetWeaver Process Integration (SAP NW PI), ist bei bücher.de alles auf die weitgehende Vollautomatisierung hin ausgelegt. Sie macht es den 30 bücher.de Mitarbeitern am Standort Augsburg möglich, das tägliche Auftragsvolumen von 20.000 Aufträgen ohne gesonderten manuellen Eingriff zu bewältigen.

Hier unterstützt die Branchenlösung it.trade durch ein eCash-Framework zur einheitlichen Anbindung von multiplen Payment-Providern sowie der Gutscheinlösung it.voucher, die sowohl Kaufgutscheincodes als auch Aktionscodes im System wert- und gültigkeitsbezogen verwaltet.

Für die Servicemitarbeiter hat das TeleSales-Cockpit der itelligence einen 360 Grad Sicht auf den Kunden und eine Anbindung an das E-Mail-Response-System geschaffen, so dass auch dieser Verkaufs- und Servicekanal innerhalb des ERP-Systems bedient werden konnte.

Wenn ein innovativer und stark wachsender Verkaufskanal und ein in der Entstehung 600 Jahre altes Produkt aufeinander treffen, braucht es Mut, Feingefühl und ein gutes Konzept.

5 Tipps für ein stimmiges eCommerce-Konzept

  1. Bei der Auswahl des richtigen ERP Systems sollte keine ausschließliche Einschränkung auf den einen Verkaufskanal gemacht werden.
  2. Es sollten nicht nur die Funktionalitäten und Prozesse des ERP-Systems zur Abbildung der eigenen Prozesse geprüft werden, erst durch die Gesamtbetrachtung von ERP und einem intelligenten und homogenen Schnittstellenlandschaftskonzept ergibt sich eine Gesamtlösung – der Prozess im Handel findet nicht nur im ERP statt.
  3. Der Wunsch nach mehr elektronischen Zahlwegen wird größer und das Angebot ist zu einem wichtigen Verlaufsfaktor geworden – deshalb sollte die Integration von ePayment einfach und vordefiniert/wiederkehrend sein.
  4. Der Zugriff auf Online-Shops erfolgt zunehmend von mobilen Geräten: 2015 wird bereits ein Umsatz von 5,9 MRD € im M-Commerce erwartet (Quelle BVH Versandhandel Deutschland). Dies bedeutet, dass der Kunde zu jeder Tageszeit den gleichen Service erwartet. Vollautomatisierung der Prozesse lässt nicht spüren, dass eigentlich niemand aktiv am Arbeiten ist.
  5. Bei der Kommunikation von Maschine an Mensch sollte berücksichtigt werden, dass der Kunde noch immer den Service und die persönliche Ansprache des Tante-Emma-Ladens aus der Vergangenheit erwartet. Deshalb ist die intensive Pflege und das aktuell halten von Kundenstammdaten sowie –kontakten und Echtzeitinformation ein wichtiger Erfolgsfaktor für den eCommercler. Eingehaltene Qualitätsversprechen führen zu Mehrkäufen und langfristige Bindung.

Dr. Gerd Robertz, Geschäftsführer von buecher.de kommentiert das Projekt in seinem Video aus Sicht der Praxis:

Bei Fragen oder Anregung freue ich mich auf Ihren Kommentar!

- von Vera Gollner, itelligence AG -

21. August 2014 / Juergen Fuelster

Validierung im Rechenzentrum (Teil 2)

Den ersten Teil der Blogreihe “Validierung im Rechenzentrum” finden Sie hier. Beispielhaft möchte ich das Thema an der Validierung der itelligence Monitoring-Landschaft aufzeichnen.

Aufbau der produktiven Monitoring-Landschaft
Im Rahmen des automatischen Monitorings werden diverse Komponenten benutzt – so zum Beispiel

  • SLD (Software Landscape Directory) – ein J2EE-basiertes Verzeichnis der installierten Systeme
  • SAP BW als zentrale Datenhaltung der eingesammelten Monitoring-Daten
  • MAI als Teil des SAP Solution Managers
  • Wily Introscope für die Überwachung von J2EE-Systemen

Außerdem nutzen wir den Solution Manager für die Bereitstellung von Early Watch Alerts (EWA) und für Maintenance Optimizer Transactions.
Aus Performance-Gründen haben wir uns entschieden, die Komponenten zu entkoppeln und auf verschiedene Systeme zu verteilen. Dies wird nach unseren Überlegungen auch die Wartung und Weiterentwicklung der Monitoring-Landschaft, die in der folgenden Grafik dargestellt ist,
vereinfachen.

Validierung im RZ1 Weiterlesen…

19. August 2014 / itelligencedeblog

ECM betrifft alle Unternehmen – Schluss mit Dokumentenchaos

Am 2. Juli 2014 fand der erste ECM-Fokustag der itelligence AG in Bielefeld statt, an dem zahlreiche Bestandskunden von itelligence teilgenommen haben. Die große Resonanz zeigt, dass das Thema Enterprise Content Management (ECM) in vielen Unternehmen ein Thema mit einem hohen Stellenwert geworden ist.

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In einer Vielzahl von Vorträgen konnten wir das sehr komplexe Thema und die damit in Verbindung stehenden Herausforderungen für Unternehmen, unseren Kunden nahe bringen. Außerdem konnten wir über zahlreiche Praxisbespiele die Anwendungsmöglichkeiten und Potentiale die eine ECM-Lösung bietet, unseren zahlreichen Kunden vorstellen. ECM ist eben nicht nur eine Technologie, sondern verändert mitunter ganze Organisationen und Prozesse. Mit unserem ECM-Strategieworkshop aus dem Add-Store können wir unsere Kunden perfekt bei den ersten Schritten in der ECM-Welt unterstützen. Weiterlesen…

14. August 2014 / itelligencedeblog

Cloud Computing im Mittelstand: Ergebnisse zur Umfrage „Nutzung geschäftsprozessrelevanter Dienste aus der Cloud“

Cloud Computing ist heutzutage wohl keine Revolution mehr, sondern eher als Evolution innerhalb der IT zu sehen. Es bietet Unternehmen neue Implementierungs- und Betriebsmodelle, indem es IT-Ressourcen in einer bis dahin neuen Art zur Verfügung stellt. In diesem Zusammenhang wird vor allem die flexible und nahezu unbegrenzte Verfügbarkeit von Diensten aus der Cloud seitens der Softwareanbieter in den Vordergrund gestellt. Trotz dieser Vorteile haben viele Unternehmen Bedenken, den Einsatz von geschäftsprozessrelevanten Diensten aus der Cloud voranzutreiben. Was sind die Gründe für diese Zurückhaltung? Inwiefern muss sich das Leistungsspektrum von Cloud-Anbietern ändern, um Cloud-Dienstleistungen attraktiver für Unternehmen zu gestalten? Welche Erfahrungen haben Unternehmen bisher mit der Nutzung von Cloud Computing gemacht?

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Um ein aktuelles Stimmungsbild des Mittelstandes wiederzugeben, wurde in Kooperation mit der SAP AG, der Universität Paderborn und der itelligence AG die aktuelle und geplante Nutzung von Cloud Computing analysiert. Ziel der Untersuchung ist es, die aktuellen Herausforderungen, die mit dem Einsatz von Cloud Computing verbunden sind, zu analysieren und zu verstehen. Besonderer Fokus lag hierbei auf dem Wissen, dem relativen Vorteil, der Kompatibilität, der Komplexität, der Systemintegration, der Sicherheit, des Management Supports und dem Wettbewerb von Cloud-Lösungen. Weiterlesen…

12. August 2014 / Juergen Fuelster

Validierung im Rechenzentrum (Teil 1)

In unseren Rechenzentren betreiben wir etliche Kundensysteme, die aufgrund diverser gesetzlicher Vorgaben qualifiziert oder validiert betrieben werden müssen. Die Validierung eines Systems wird beispielsweise von folgenden Regularien gefordert:

  • SOX (Sarbanes-Oxley Act) oder ISAE No. 3402 (International Standard on Assurance Engagements)
  • IT-Sicherheitsmanagement nach ISO/IEC 27001
  • Good Automated Manufacturing Practice (GAMP, GxP)
  • Payment Card Industry Data Security Standard (PCI DSS)
  • Zahlungsdienstleistungsaufsichtsgesetz (ZAG, BaFin)

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Wo liegt der Unterschied zwischen Qualifizierung und Validierung?
Eine Validierung ist notwendig, wenn das zu untersuchende System kritische Daten direkt verarbeiten kann, zum Beispiel bei GxP-relevanten ERP-Systemen. Die weniger aufwändige Qualifizierung kommt zum Einsatz, wenn das zu untersuchende System selbst keinen direkten Zugang
zu solchen Daten besitzt – aber ein System steuert oder überwacht, das wiederum über den direkten Datenzugang verfügt. Ein System zu qualifizieren bedeutet, den Nachweis zu erbringen, dass es nach gewissen vorgegebenen Standards und Regeln aufgebaut wurde. Validierung
bietet darüber hinaus den Beweis, dass ein System den zuvor definierten Anforderungen genügt. Weiterlesen…

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